Print ist tot, es lebe Print!

19.11.2020

„Print ist tot! Digitale Medien sind viel aktueller und kostengünstiger und werden somit die analogen Medien bald vollständig ablösen.“ So die vielfältig geäußerte Meinung in den 2000er Jahren. Das stimmt nur bedingt. Gerade für die Anforderungen an die Kommunikation von Verbänden bieten Printmedien klare Vorzüge, die - richtig eingesetzt und kombiniert - einen sehr effizienten Weg darstellen, sich mit seiner jeweiligen Zielgruppe zu vernetzen…

„Print ist tot! Digitale Medien sind viel aktueller und kostengünstiger und werden somit die analogen Medien bald vollständig ablösen.“ So die vielfältig geäußerte Meinung in den 2000er Jahren. Das ist nur die halbe Wahrheit.

Natürlich hat das Internet eine Revolution in der Speicherung, Verarbeitung und Weitergabe von Informationen ausgelöst. Auch in Bezug auf Vielfalt, Verfügbarkeit und Aktualität sind die Online-Medien den Print-Medien deutlich überlegen.

Jedoch bieten die Printmedien - gerade für die Anforderungen in der Kommunikation von Verbänden - klare Vorzüge, die richtig eingesetzt einen sehr effizienten Weg darstellen, sich mit seiner jeweiligen Zielgruppe zu vernetzen:

Vertrauen:
In Zeiten von digitalen „Fake-News“, bringen wir Nachrichten aus Printmedien ein wesentlich höheres Vertrauen entgegen. Gerade die Kommunikation von Verbänden lebt grundsätzlich von diesem Vertrauen.

Entschleunigung:
Keine Cookie-Hinweise, keine Werbebanner, keine Abo-Aufforderung vor dem Weiterlesen. Print-Produkte sind einfach präsent, sie können ohne Ablenkung gelesen, weggelegt und später wieder hervorgeholt werden. Sie bilden ein in sich abgeschlossenes Produkt.

Leseverständnis:
Laut der Delgato-Meta-Studie der Forschungsgemeinschaft E-READ, in welcher zwischen 2000 und 2017 der Einfluss des Mediums auf das Leseverstehen von digitalen und analogen Medien miteinander verglichen wurde, hat sich in diesem Zeitraum der Verständnisvorteil von gedruckten Texten deutlich weiter verstärkt. Sie besagt, dass die Anforderungen sozialer Medien zu schneller Interaktion deren Nutzung für Inhalte mit tiefem Textverständis deutlich erschweren.

Vertiefungsmedium:
Durch das bessere Leseverständnis von Printmedien können auch tiefere und komplexere Zusammenhänge besser vermittelt werden. Ein Schwerpunkt verbandlicher Kommunikation liegt in der Aufbereitung und Bewertung inhaltlicher Zusammenhänge, die nur selten in kurzen Schlagzeilen zusammengefasst werden können. Somit geben Sie dem Leser Orientierung und Sicherheit.

Wertigkeit:
Printmedien sprechen mehrere Sinne gleichzeitig an. So bleiben die Inhalte besser im Gedächtnis. Ein gutes graphisches Konzept, in Verbindung mit professionellem Bildmaterial und wertigem Papier vermittelt dem Leser ein Gefühl der Sicherheit und Wertschätzung. So können Sie wesentlich zu einem positiven Image beitragen.

All diese Vorteile führen dazu, dass Print ein überraschendes Comeback feiert und auch in 2020 ein zentrales Kommunikationsmedium in der Verbandskommunikation sein sollte.

Erfolgreiche Kommunikation entsteht, wenn relevante Themen, zielgruppenspezifisch aufbereitet und unter Verbindung der Stärken der digitalen und analogen Kommunikationskanäle verbreitet werden. Entwickeln Sie so ein strategisches Konzept, welches die interne und externe Kommunikation Ihres Verbandes steuert und das Beste aus beiden Welten nutzt.

Wie Sie solch ein medienübergreifendes Kommunikationskonzept für Ihren Verband entwickeln, erfahren Sie in unserem nächsten Newsletter, oder Sie sprechen uns einfach vorher an. Die Medienprofis der Wilke Mediengruppe unterstützen Sie gerne dabei.